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Stuttgart - Schule für ganzheitliche Heilkunde
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Ausbildungsbereich Fachqualifikationen bei THALAMUS Stuttgart
Anthroposophische Medizin

Ausbildung Anthroposophische Medizin, Heilkunde in der Naturheilpraxis

Die Grundlagen zur Ausbildung Anthroposophische Medizin wurden von 1920 –1924 von Dr. Rudolf Steiner und Dr. med. Ita Wegman in Zusammenarbeit mit anderen Ärzten entwickelt. Die anthroposophische Medizin ist neben der Phytotherapie und Homöopathie als besondere Therapierichtung im Sozialgesetzbuch V verankert.
Sie versteht sich als eine um die geisteswissenschaftlichen Aspekte Rudolf Steiners erweiterte Heilkunst.
Krankheiten stellen nach Auffassung der Anthroposophischen Medizin u.a. Verschiebungen des harmonischen Zusammenwirkens der 4 Wesensglieder zu einem der Pole dar.
Der Dozent unserer Ausbildung Anthroposophische Medizin Herr von Löwensprung ist Anthroposophischer Arzt und Autor des Buches "Anthroposophische Medizin in der Naturheilpraxis".

… mehr Informationen zu Anthroposophische Medizin

Buchrezension "Anthroposophische Medizin in der Naturheilpraxis" der Autoren S. und N. Rosenhauer von Löwensprung
vom Bund Deutscher Heilpraktiker für Sie gelesen!

Die Ausbildungen im Thema Anthroposophische Medizin werden von folgenden DozentenInnen vermittelt:



Anthroposophische Medizin in der Naturheilpraxis
Einjährige Fachausbildung
Startdatum: Dienstag 19.11.2019 (18:30 bis 21:15 Uhr)
dienstags | Preis: 1.920 € (bzw. 12 x 160,-)
Rabatt: 10 Wochen vorher 10% 4 Wochen vorher 5%

Direkt zur Anmeldung

Weitere Detailinformationen zu Anthroposophische Medizin:
Nach Anschauung der anthroposophischen Menschenkunde besitzt der Mensch vier Wesensglieder, die in ihrem harmonischen Zusammenwirken die Gesundheit bestimmen. Diese vier Anteile werden als Substanz-Leib (Physischer Leib), Lebens-Organisation, Seelen-Organisation und Ich-Organisation bezeichnet.
Diese vier Ebenen wirken differenziert im dreigliedrigen Organismus des Menschen, dem Sinnes-Nerven-System, dem Rhythmischen System und dem Bewegungs-Stoffwechsel-System.
Der Mensch ist Teil der ihn umgebenden Welt, eingebunden in die gemeinsame Entwicklung der Natur, der Erde, des Planetensystems und des Kosmos. Aus dieser gemeinsamen Evolution erklärt sich u.a. auch die Arzneimittelratio.
Die Anthroposophische Medizin integriert bei der Behandlung auch die Erfahrungen der traditionellen Naturheilverfahren, der Physiotherapie, Homöopathie, Psychotherapie, die künstlerischen Therapien sowie die naturwissenschaftlichen Methoden und stellt diese in Beziehung zu den übersinnlichen Forschungsergebnissen Rudolf Steiners.
Anthroposophische Arzneimittel beruhen auf der Idee, dass mineralische, pflanzliche und tierische Substanzen in spezifischer Weise die Wechselwirkung der menschlichen Wesensglieder und des dreigliedrigen Organismus beeinflussen können. Vielfach werden diese Natursubstanzen nach homöopathischen Gesichtspunkten verarbeitet, aber auch mit spezifisch anthroposophisch- pharmazeutischen Prozessen im Sinne von Paracelsus aus Erkenntnis weitergeführt und vollendet. Sie werden in unterschiedlichen Darreichungsformen und Potenzen verabreicht. Besondere Bedeutung hat die Misteltherapie in der Anthroposophischen Medizin zur Behandlung von Krebserkrankungen erlangt. Je nach Krebsart kommen hierbei unterschiedliche Mistelpräparate zum Einsatz.

Die anthroposophische Medizin ist eine ganzheitliche Komplementärmedizin und versteht sich auch als Erweiterung der Schulmedizin.
Als ganzheitlicher, integrativer Behandlungsansatz finden sich in der Heilkunde auch nicht-medikamentöse Therapieformen wie z.B. die Biographiearbeit, Heil-Eurythmie, Gesprächstherapie und Anthroposophische Kunsttherapie.
Unsere Ausbildung Anthroposophische Medizin ist von der Medizinischen Sektion am Goetheanum in Dornach anerkannt. Fortbildungspunkte im Rahmen der Zertifizierung Anthroposophische Heilkunde AGAHP können angerechnet werden. Ebenso kann diese Ausbildung als Teil der Anerkennung zum "Anthroposophischen Heilpraktiker" bei der Arbeitsgemeinschaft Anthroposophischer Heilpraktiker geltend gemacht werden.

Unsere Jahresausbildung in Anthroposophischer Medizin richtet sich an alle Interessierten. Sie kann besonders auch von Heilpraktikern und Heilpraktikeranwärtern als Therapie für die Arbeit in der naturheilkundlichen Praxis gelernt werden.

Nach abgeschlossener Ausbildung vermitteln wir den Studierenden gerne Kontakte zu niedergelassenen anthroposophischen Ärzten und Kliniken, bei denen Sie ein Berufspraktikum absolvieren können.

Weiterführende Informationen zu anthroposophischer Medizin:
- Rudolf Steiner verfasste zusammen mit der Ärztin Ita Wegman das Buch „Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst (1925)“, das als Standardwerk der anthroposophischen Heilkunde konzipiert war.
- In der Europäischen Union gibt es schätzungsweise 4500 Ärzte, die anthroposophisch behandeln sowie eine Vielzahl anthroposophischer Heilpraktiker.

- Die bedeuteten Hersteller anthroposophischer Arzneimittel sind die Weleda in Schwäbisch Gmünd und Wala in Bad Boll Eckwelden. Die Arzneien werden oft in potenzierter, homöopathischer Form verabreicht. Typischerweise als D-Potenzen, als Komplex- bzw. Kompositionspräparate. Die sieben Metalle: Blei, Zinn, Gold, Kupfer, Quecksilber, Silber und Eisen spielen bei der anthroposophischen Medizin eine wichtige Rolle und werden in der Ausbildung ausführlich behandelt.

- Als Grundlage für ein gesundes Leben wurde in der Anthroposophie die biologisch dynamische Landwirtschaft entwickelt. Demeter Produkte werden nachhaltig angebaut und sind mittlerweile „weit verbreitet“. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Ernährung.

- In freien Waldorfschulen sind Aspekte der anthroposophischen Medizin wie Eurythmie und Bothmer-Gymnastik in den Schulalltag integriert, so dass die Ausbildung auch für Waldorfschüler und Schülerinnen die Möglichkeit bietet ihr Wissen in Richtung anthroposophischer Medizin zu vertiefen und Grundlagen für einen therapeutischen Beruf zu legen.